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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Frauen bei der Feuerwehr

Sendetermine: RBB Radio3 - Mittwoch, 24. Jun 2026 19:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Martina Reuter
Auch unter dem Titel: Beatrice Wrenger ist Chefin von hundert Männern (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 25 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Beatrice Wrenger hat Feuerwehrgeschichte geschrieben: Sie ist die erste Frau, die eine Wache der Berliner Feuerwehr leitet. Ihren Platz an der Spitze musste sie sich hart erarbeiten. Wir begleiten sie einen Tag lang bei der Arbeit und sind dabei, wenn sie mit ihrer Mannschaft zu verschiedenen Einsätzen ausrückt.
Innerhalb kürzester Zeit muss Beatrice Wrenger Entscheidungen treffen und Ansagen machen. Heute ist das Routine, aber am Anfang gab es auch Probleme: Kollegen ignorierten sie, zweifelten ihre Kompetenz an oder machten ihr deutlich, dass Frauen in ihren Augen nichts bei der Feuerwehr verloren hätten.
Auch heute liegt der Frauenanteil bei der Berufsfeuerwehr nur bei vier Prozent. Wie hat Beatrice Wrenger es an die Spitze geschafft? Und wie geht sie inzwischen mit Alltagssexismus um?
Links: Externer Link Homepage von Martina Reuter
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Druckausgabe (PDF)

De Soot

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 24. Jun 2026 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dieter Bellmann
Produktion: RB 1964, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Walter Bäumer
Inhaltsangabe: Der Brunnen - de Soot -, der sich inmitten der Dorfstraße plötzlich auftut, bildet für einen Teil der Dorfbewohner das Tor zur Wahrheit, wenn sie diese ernsthaft suchen und wünschen. Der andere Teil leugnet sein Vorhandensein überhaupt. Die Mächtigen eines autoritären Staatsgefüges schalten sich ein, Terror und Denunziantentum bilden das übliche Gefolge, aber "de Soot" ist stärker als sie alle und zwingt sogar scheinbar Gefestigte, den Sprung in die Ungewissheit zu tun, auf deren Grund die Wahrheit liegt.
Mitwirkende:
Jakob Willers Heinrich Kunst
Jehann Jehannsen Bernd Wiegmann
Thomas Witt Hans Robert Helms
Anna, seine Frau Elsbeth Kwintmeyer
Peter, sein Sohn Hans Jürgen Ott
Regierungsmitarbeiter Ivo Braak
Der Andere Bernd Ripken
Richter Heinz Burmeister
Der Müller Joachim Rolfs
Der Wachtposten Heinz Schnittker
Erzähler Walter Arthur Kreye
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Der gute Gott von Manhattan

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 24. Jun 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingeborg Bachmann
Produktion: ORF/DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Komponist(en): Anna Bauer
Regieassistenz: Alexandra Wimmer
Tongestaltung: Anna Kuncio
Tongestaltung: Simon Dünser
Produktionsleitung: Stefanie Zussner
Inhaltsangabe: Was geschieht, wenn zwei Menschen einander radikal lieben - jenseits aller Regeln, jenseits aller Vernunft? Und wer oder was sorgt dafür, dass genau das nicht geschehen darf? Ingeborg Bachmann stellt in ihrem Hörspielklassiker 'Der gute Gott von Manhattan' genau diese Frage.
Das Stück beginnt mit einem Prozess: Der 'gute Gott' steht vor Gericht, angeklagt, eine junge Frau durch einen Bombenanschlag getötet zu haben. Die Tat ist unstrittig. Doch im Zentrum steht eine andere Frage: War dieser Mord notwendig, um die Ordnung der Welt zu schützen? In Rückblenden entfaltet sich die Begegnung zwischen Jennifer und Jan. Es ist eine flüchtige, fast zufällige Bekanntschaft, die sich in wenigen Tagen zu einer existenziellen Grenzerfahrung verdichtet. Ihre Liebe entzieht sich jeder Konvention, jeder Berechenbarkeit. Sie wird absolut und damit gefährlich. Denn wo Liebe in dieser Radikalität auftritt, so behauptet der 'gute Gott', gerät die Welt aus den Fugen.
Bachmann entwirft ein poetisches, verstörendes Gedankenexperiment über die Unvereinbarkeit von individueller Leidenschaft und gesellschaftlicher Ordnung. Ihre Sprache oszilliert zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen zarter Intimität und apokalyptischer Vision. Das Private wird politisch, die Liebe selbst erscheint als subversive Kraft.
Die neue Bearbeitung und Inszenierung von Elisabeth Weilenmann holt Bachmanns preisgekrönten Text akustisch in die Gegenwart - durch die Adaptierung der Modulation und die Neugestaltung der akustischen Dimension in Zusammenarbeit mit der Komponistin Anna Bauer. Aber auch inhaltlich erscheint Bachmanns Text hochaktuell, stellt er doch die Frage: wieviel Intensität verträgt eine Gesellschaft? Welche Formen von Nähe sind erlaubt und welche werden sanktioniert? Und warum sind es zumeist die Frauen, die den höchsten Preis zahlen?
Mitwirkende:
Markus Hering
Roland Koch
Max Simonischek
Marie-Luise Stockinger
Alina Fritsch
Lukas Watzl
Alois Frank
Markus Meyer
Katja Holm
Maria Happel
Nils Arztmann
Martin Zauner
Oskar Weilenmann
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