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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Testament

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 23. Jul 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): She She Pop
Auch unter dem Titel: Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear (Untertitel)
König Lear (nach Motiven von)
Produktion: DLR 2011, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: She She Pop
Komponist(en): Max Knoth
Christopher Uhe
Ton: Andreas Narr
Ton: Max Knoth
Technik: Hermann Leppich
Regieassistenz: Susanne Franzmeyer
Inhaltsangabe: Als Shakespeares König Lear versucht, sein Reich an seine drei Töchter zu vermachen, scheitert er fatal. Das verwundert nicht. Denn von allen Tauschgeschäften, in die wir jemals verwickelt werden, ist das zwischen den Generationen das undurchsichtigste. Die Parteien sind irritiert durch allerlei Details wie Schmuckstücke, Stammbäume, Erbfolgen, Erbkrankheiten, Liebesschwüre, Pflegepläne und Schuldgefühle. She She Pop bitten ihre eigenen Väter ins Hörspielstudio und eröffnen einen utopischen Prozess: den Ausgleich zwischen den Generationen.
Mitwirkende:
König Lear Theo Papatheodorou
König Lear Joachim Bark
König Lear Peter Halmburger
Lears Töchter Ilia Papatheodorou
Lears Töchter Sebastian Bark
Lears Töchter Fanni Halmburger
Lears Töchter Lisa Lucassen
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden 2012
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Djatlow-Massaker

Sendetermine: WDR Eins Live - Donnerstag, 23. Jul 2026 23:03 Teil 2/2 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Weber
Auch unter dem Titel: Prolog (1. Teil)
Der Auftrag (2. Teil)
Die Täuschung (3. Teil)
Tattoos (4. Teil)
41. Kwartal (5. Teil)
Der Berg der Toten (6. Teil)
Hand aufs Herz (7. Teil)
Devil`s Pass (8. Teil)
Epilog (9. Teil)
Produktion: SWR 2021, 132 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Mark Ginzler
Komponist(en): Andreas Bernhard
Ton und Technik: John Krol
Ton und Technik: Andreas Völzing
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Katrin Zipse
Inhaltsangabe: Es ist eine wahre Geschichte: Am 25. Januar 1959 brechen sieben junge Männer und zwei junge Frauen zu einer Ski-Wanderung ins nördliche Uralgebirge auf. Sie dokumentieren die Expedition bis zum 1. Februar - danach enden die Aufzeichnungen. In den folgenden Wochen werden die Leichen der neun Männer und Frauen geborgen. Sie sind nur spärlich bekleidet, einige weisen schwerste Verletzungen auf. Dreißig Jahre später will der Sohn des Expeditionsleiters Igor Djatlow herausfinden, was der Gruppe um seinen Vater wirklich zugestoßen ist.
Mitwirkende:
Igor Dyatlov Sebastian Weber
Galina und Irina Danko Patrycia Ziółkowska
Katja und Olga Saitew Christiane Roßbach
Iwanow und Sprecher Tommi Piper
Woschdroschdjonny Michael Schütz
Pjotr Joachim Hall
Onkel Wanja Bodo Krumwiede
Nikolaj und Semjon Solotarjow Daniel Lommatzsch
Juri Oscar Musinowski
Luda Anne Leßmeister
Sina Lilli Lorenz
Renny Harlin Holger Kunkel
Juwan Schestalow Alexej Boris
Sitchin und Dolmetscher Victor Kraslavskiy
Sascha und Pilot Heisam Abbas
Mütterchen und Moderatorin Lisa Schlegel
Wärter, Oberst und Kellner Holger Stolz
Sprecherin Isabelle Demey
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Labyrinthe. Eine akustische Expedition ins ewige Eis

Sendetermine: ORF Ö1 - Donnerstag, 23. Jul 2026 23:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Philip Scheiner
Produktion: ORF 2010, 38 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Elisabeth Guggenberger und Helmut Voitl haben im Zuge eines Filmprojekts ein Jahr auf Franz-Joseph-Land verbracht. In ihrem Buch 'Eis und Ego' erzählen sie die Geschichten von elf Arktis-Expeditionen.
Im 19. Jahrhundert, einer Zeit des Imperialismus und Nationalismus, machten sich erstmals Polarforscher auf ins 'ewige Eis', Richtung Nordpol. Um Ruhm und Ehre zu erlangen. Für Kaiser, Gott und Vaterland. Und vor allem fürs eigene Ego.
Guggenberger und Voitl schildern in ihrem Buch fiktive Begegnungen mit ihren Protagonisten, untermauert mit historischen Dokumenten und der eigenen profunden Kenntnis der Arktis. Vor dem Hintergrund einer in die Irre geführten Finanzwelt erscheinen die beschriebenen Personen wie ein Ensemble von Archetypen - Selbstsucht und Gier haben stets in die Pleite geführt.
Mittels Klang und Sprache werden in diesem Feature die Wege, Umwege und Abwege von elf Expeditionsleitern nachgezeichnet - durch Labyrinthe aus Eis, auf der Suche nach sich selbst.
Mitwirkende:
Chris Pichler
Cornelius Obonya
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Druckausgabe (PDF)

Mshika-Shika - Schwarzmarktklänge und Guerillapoesie

Sendetermine: DLR - Freitag, 24. Jul 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Masimba Hwati
Produktion: DLR/Bauhaus Universität Weimar/Goethe-Institut/Galerie Eigenheim 2021, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen.
Der Schwarzmarkt von Harare könnte das sein, was der Philosoph Achille Mbembe einen Ort „politischer Improvisation“ nennt: Vor aller Augen versteckt, sichtbar und unsichtbar zugleich, ist er ein Gegenentwurf (post)kolonialer Gewaltverhältnisse. Er ist das Börsenparkett der Straße: gedämpfte Stimmen, verführerische Angebote, dubiose Blicke. Der Klang abgenutzter Geldscheine, rasend schnell durch die Finger geblättert. Diese Soundaufnahmen verschränkt der Künstler Masimba Hwati mit Radiomitschnitten aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs in Simbabwe von 1964 bis 1979. Für die Befreiung von der britischen Kolonialmacht spielte die Weitergabe von Informationen per Guerillaradio eine zentrale Rolle. Ein Hörstück über alternative Machtstrukturen, kollektive Selbstermächtigung, über Aufbegehren und Widerspenstigkeit.
Mitwirkende:
Stimme und Xizambi Lukha Mukhavele
Stimme Alois Moyo und Masimba Hwati
Stimme Markus Westphal
Stimme Michael Fischer
Stimme Vivien Mercedes Jester
Stimme Laura Anh Thu Dang
Stimme Dean Ruddock
Stimme Luka Mukhavhele
Stimme Georg Milz
O-Töne Robin Douglas Hwati
O-Töne Florence Maidei Hwati
O-Töne Konstantin Bayer
O-Töne Bianka Voigt
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