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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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Mshika-Shika - Schwarzmarktklänge und Guerillapoesie

Sendetermine: DLR - Freitag, 24. Jul 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Masimba Hwati
Produktion: DLR/Bauhaus Universität Weimar/Goethe-Institut/Galerie Eigenheim 2021, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen.
Der Schwarzmarkt von Harare könnte das sein, was der Philosoph Achille Mbembe einen Ort „politischer Improvisation“ nennt: Vor aller Augen versteckt, sichtbar und unsichtbar zugleich, ist er ein Gegenentwurf (post)kolonialer Gewaltverhältnisse. Er ist das Börsenparkett der Straße: gedämpfte Stimmen, verführerische Angebote, dubiose Blicke. Der Klang abgenutzter Geldscheine, rasend schnell durch die Finger geblättert. Diese Soundaufnahmen verschränkt der Künstler Masimba Hwati mit Radiomitschnitten aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs in Simbabwe von 1964 bis 1979. Für die Befreiung von der britischen Kolonialmacht spielte die Weitergabe von Informationen per Guerillaradio eine zentrale Rolle. Ein Hörstück über alternative Machtstrukturen, kollektive Selbstermächtigung, über Aufbegehren und Widerspenstigkeit.
Mitwirkende:
Stimme und Xizambi Lukha Mukhavele
Stimme Alois Moyo und Masimba Hwati
Stimme Markus Westphal
Stimme Michael Fischer
Stimme Vivien Mercedes Jester
Stimme Laura Anh Thu Dang
Stimme Dean Ruddock
Stimme Luka Mukhavhele
Stimme Georg Milz
O-Töne Robin Douglas Hwati
O-Töne Florence Maidei Hwati
O-Töne Konstantin Bayer
O-Töne Bianka Voigt
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Was vom Schutzversprechen bleibt

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 24. Jul 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johanna Sagmeister
Maria Caroline Wölfle
Auch unter dem Titel: Eine jesidische Familie zwischen Hoffnung und Abschiebung (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Benjamin Ihnow
Ton: Martin Scholz
Inhaltsangabe: Im Sommer 2014 überfällt der sogenannte Islamische Staat den Nordirak. Tausende Jesidinnen und Jesiden werden ermordet, entführt, versklavt. Familie Qasim überlebt den Völkermord knapp. Sie erhält Schutz in Deutschland, wo der Bundestag den Jesiden Sicherheit zugesagt hatte.
Doch dann droht die Abschiebung. Ihre Heimat sei wieder sicher, heißt es. Die Familie klagt gegen den Ablehnungsbescheid. Im Juli 2025, mitten in der Nacht, wird sie aus ihrer Unterkunft geholt und in den Irak abgeschoben – obwohl ein Urteil unmittelbar bevorsteht. Elf Minuten entscheiden über das Schicksal der Familie Qasim.
Mitwirkende:
Konstantin Lindhorst
Christine Hoog
Jil Chevailler
Maria Caroline Wölfle
Johanna Sagmeister
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Bio-Öko-Tot

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 24. Jul 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christian Hussel
Produktion: WDR 2010, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Dramaturgie: Ursula Schregel
Inhaltsangabe: Hauptkommissar Müller und Gerichtsmediziner Scherenschleifer haben es mit einem ungewöhnlichen Toten zu tun: Alexander Hilbig wurde während einer Party in seinem eigenen Haus angezündet und verbrannte. Die Autopsie weist Spuren des kolumbianischen Pfeilgiftfrosches und jede Menge Pestizide nach. Von Alex' Exfreundin Marlene, einer Umweltaktivistin, erfährt der Kommissar, dass die örtlichen Stadtwerke planen, große Plantagen in Kolumbien zu erwerben und groß ins Bio-Ethanol-Geschäft einzusteigen, ohne Rücksicht auf die Einheimischen. Verfügte Alex, der Frau und Kind in Kolumbien hatte, über Kenntnisse, die nicht an die Öffentlichkeit sollten?
Mitwirkende:
Hauptkommissar Müller Marc Hosemann
Dr. Scherenschleifer Dietmar Mues
Marlene von Hünefeld Esther Zimmering
Zacharias Hilbig Hans Holzbecher
Redakteurin Kerstin Thielemann
Werner Walther Klaus-Dieter Pittrich
Frank Kaiser Oliver Krietsch-Matzura
Pressesprecher Horst Kotterba
Kriminalbeamter Weber Matthias Redlhammer
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Familie Rouber

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 24. Jul 2026 20:03, (angekündigte Länge: 46:00)
Autor(en): Charles Lombard
Produktion: DRS 1986, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Komödie
Sprache: Dialekt
Regie: Charles Benoit
Inhaltsangabe: Mit "Familie Rouber" hat 1986 die äusserst erfreuliche Zusammenarbeit der Hörspielredaktion von Radio DRS mit dem Autor Charles Lombard begonnen. Ein besonderer Glücksfall war es natürlich, dass schon sein Erstling zu einem grossen Erfolg wurde. Auch nach Jahren forderten die HörerInnen in Zuschriften immer wieder eine Wiederholung des Hörspiels. Diesen Wünschen sind wir verschiedentlich nachgekommen. Den Erfolg verdankt "Familie Rouber" wahrscheinlich den überaus witzigen und überraschenden Pointen und der direkten, kraftvollen Sprache. Wenn Sie wieder einmal herzhaft lachen wollen, sollten Sie sich diese Stunde am Sonntag Nachmittag reservieren.
Mitwirkende:
Vreni Rouber Margrit Winter
Hans Rouber Dieter Stoll
Sabine Yvonne Roth
Mirko Piero Bettschen
Frau Brönnimann Gertrud Demenga-Schwarz
2 Polizisten Hans Peter Otti
2 Polizisten Marco Morelli
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Schattendeals

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 24. Jul 2026 20:05 Teil 4/5 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Laura Höring
Auch unter dem Titel: Der Schüler im Straflager (1. Teil)
Verhandlungsmasse (2. Teil)
Dealbreaker (3. Teil)
Sonderflug aus Moskau (4. Teil)
Letzte Geständnisse (5. Teil)
Produktion: BR 2026, 190 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ron Schickler
Ton und Technik: Tim Höfer
Inhaltsangabe: 1. Der Schüler im Straflager
Sommer 2019: Mitten in Berlin wird am helllichten Tag ein Mann im kleinen Tiergarten erschossen. Wadim Krassikow wird für diesen sogenannten “Tiergartenmord” zu lebenslanger Haft verurteilt. Februar 2023: Im russischen Sotschi wird der 17-jährige Kevin Lick verhaftet. Er soll Fotos von Waffen und Technik auf einer Militärbasis gemacht haben. Der Deutsch-Russe wird zu vier Jahren Haft in einem russischen Straflager verurteilt.
Was damals keiner der beiden Männer ahnen kann: Ihre Schicksale werden schon bald miteinander verknüpft sein. Denn auf Schreibtischen im Bundeskanzleramt stapeln sich nach Kevin Licks Inhaftierung sehr ähnliche Fälle. Ist das ein Zufall oder sammelt Russland “Tauschmaterial”, um bei einem Gefangenenaustausch den “Tiergartenmörder” frei zu tauschen?
2. Verhandlungsmasse
In Moskau wird ein weiterer Deutsch-Russe festgenommen und zu russischem Straflager verurteilt. Dieter Woronin soll seine Strafe im selben Straflager absitzen, wie der russische Oppositionelle Alexej Nawalny. Knapp drei Wochen später macht die Verhaftung von US-Journalist Evan Gershkovich im russischen Jekaterinburg weltweit Schlagzeilen.
Einer, der Gershkovich freibekommen will, ist Roger Carstens, Sondergesandter für Geiselangelegenheiten. Die USA ahnen: Russland könnte im Gegenzug jemand bestimmtes haben wollen, der in Deutschland im Gefängnis sitzt. Den “Tiergartenmörder”. Das Thema erreicht schon bald die deutsche Bundesregierung. Im Kanzleramt gibt es Gespräche, wer wäre dafür, wer wäre dagegen? Und was hätte Deutschland von einem Deal? In dieser Folge haben wir aus Alexej Nawalnys Autobiographie "Patriot" zitiert. Das Buch ist im Fischer Verlag erschienen.
3. Dealbreaker
Über der Münchner Sicherheitskonferenz bricht eine Nachricht herein, die alles verändert: Alexej Nawalny ist tot. Mutmaßlich ermordet in russischer Haft. Nawalnys Tod ist eine Zäsur. Kann und darf man jetzt noch mit Russland verhandeln, oder würde das falsche Signale senden? Die USA halten an der Idee fest, den US-Journalisten Evan Gershkovich aus dem russischen Gefängnis zu befreien. Aber dafür brauchen sie den “Tiergartenmörder”. Die US-Amerikaner fangen an eine geheime Liste zu schreiben. Wenig später erhält Olaf Scholz einen Brief des damaligen US-Präsidenten Joe Biden. In Russland wird ein weiterer Deutsch-Russe verhaftet.
4. Sonderflug aus Moskau
Kevin Lick, Dieter Woronin und German Moyzhes sitzen abgeschottet im Gefängnis in Moskau. Am 1. August 2024 öffnen sich ihre Gefängnistüren. Mit einem Bus fahren sie zum Flughafen. Jetzt erfahren sie: Sie sind Teil eines Gefangenenaustauschs. Die Stimmung im Flugzeug ist nervös. Wo werden sie hingebracht? Und auch in Deutschland ist Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt angespannt. Wird alles glatt gehen?
5. Letzte Geständnisse
Russland rollt dem freigekommenen “Tiergartenmörder”, Wadim Krassikow, einen roten Teppich aus. Wladimir Putin begrüßt ihn wie einen Freund. Der Kreml bestätigt einen Tag später: Der Mann, den Deutschland zurückgegeben hat, ist ein Agent vom Geheimdienst FSB, sogar Mitglied einer Spezialeinheit. Für den Sicherheitsexperten Nico Lange ist die Freilassung Krassikows ein schwerwiegender Fehler. Aber wie sieht Ex-Kanzler Olaf Scholz seine Entscheidung heute? Host Franka Hennes trifft ihn in Berlin. Kevin Lick überrascht mit einem Post auf Social Media. Hat er der Redaktion nicht die ganze Wahrheit gesagt? Seine Story nimmt eine überraschende Wendung.
Mitwirkende:
Franka Hennes
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Stahnke

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 24. Jul 2026 20:05 Teil 11/15, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Frank Witzel
Auch unter dem Titel: Gralsberg (1. Teil)
Hebbelsfurt (2. Teil)
Bad Gammerstätt (3. Teil)
Diemelsbach (4. Teil)
Grünsheim (5. Teil)
Geldernbeck (6. Teil)
Tiefenroda (7. Teil)
Schwörlingen (8. Teil)
Bad Eidelmünde (9. Teil)
Molksbühl (10. Teil)
Siegolfing (11. Teil)
Ammenschnade (12. Teil)
Hegegras-Lotzebusch (13. Teil)
Schwindthausen 1 (14. Teil)
Schwindthausen 2 (15. Teil)
Produktion: BR 2018, 395 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Frank Witzel
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Michael Krogmann
Inhaltsangabe: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke – der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat – ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.
In der Pilotfolge fährt Stahnke auf einer seiner Reisen durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann scheint nicht weiter verletzt und lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt, angeblich weil er nicht krankenversichert ist. Stattdessen will er zu einer alternativen und illegalen Wohnwagen-Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert hier ein Projekt und versucht Kontakte mit einem jungen Paar zu knüpfen, das in der Siedlung lebt. Doch noch während er Gralsberg wieder verlässt, erhält er einen beunruhigenden Anruf aus der Siedlung.
„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)
Mitwirkende:
Wiebke Puls
Martin Feifel
Nicole Heesters
Hanna Scheibe
Katja Bürkle
Anna Drexler
Axel Milberg
Jutta Speidel
Peter Fricke
Fabian Hinrichs
Götz Schulte
Oliver Nägele
Jochen Striebeck
Julia Riedler
Pola Jane O’ Mara
Sebastian Weber
Rita Russek
Stefan Hunstein
Steven Scharf
Michael A. Grimm
Wolfgang Maria Bauer
Thomas Birnstiel
Rainer Bock
Thomas Hauser
Johannes Silberschneider
Gerhard Wittmann
Shenja Lacher
Josephine Michel
Rene Dumont
Kaja Martin
Kia Ahrndsen
Irina Wanka
Joschka Walser
Brigitte Hobmeier
Ilona Grandke
Jule Ronstedt
Annette Paulmann
Sophie von Kessel
Jaecki Schwarz
Christiane Roßbach
Tommi Piper
Tim Seyfi
Michele Cuciuffo
Helmfried von Lüttichau
David Zimmerschied
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Wir sind die Piraten

Sendetermine: DLF - Freitag, 24. Jul 2026 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Anna Seibt
Auch unter dem Titel: Ein Professor und seine Studierenden gründen ein Hausprojekt (Untertitel)
Produktion: DLR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anna Seibt
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Caroline Thon
Inhaltsangabe: Leben, lehren, arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein.
Am Anfang stand ein alter Reisebus, den Christoph Bangert mit Studierenden restaurierte. Seitdem fahren sie zu Fotofestivals, stellen ihre Arbeiten aus und organisieren Workshops. Dann kaufte Bangert ein Bauernhaus, das als Wohnort für ihn und seine Studierenden und als Treffpunkt eines von ihm gegründeten Vereins dienen sollte. Doch mit dem Haus kam auch Kritik auf: Wie nah darf ein Professor seinen Studierenden kommen? Wo endet Mentoring und beginnt eine ungute Abhängigkeit?
Mitwirkende:
Lisa Bihl
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Das glücklichste Volk der Welt

Sendetermine: DLR - Samstag, 25. Jul 2026 00:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Sophie Müller vom Hofe
Andreas Westphalen
Auch unter dem Titel: Die Eine Lange Nacht anlässlich 35 Jahre Deutsche Einheit (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2025, 324 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Westphalen
Sophie Müller vom Hofe
Aufnahme: Gerd Nesgen
Schnitt: Hanna Steger
Sound-Design: Benno Müller vom Hofe
Inhaltsangabe: Ostalgie verflogen, Fronten verhärtet, Klagen von allen Seiten: 35 Jahre nach der Einheit stellen sich alte Fragen neu. Warum fühlen sich viele Ostdeutsche bis heute nicht gesehen? Und warum gibt es so wenig echtes Verstehen zwischen Ost und West? Das glücklichste Volk der Welt stellt sich diese Fragen in sieben Episoden – persönlich, politisch und historisch. Die ostdeutsche Radioautorin Sophie Müller vom Hofe und der westdeutsche Journalist Andreas von Westphalen graben sich durch Archive, sprechen mit Zeitzeug:innen und Expert:innen – und konfrontieren auch sich selbst mit blinden Flecken. Was sie dabei entdecken: Wie nah Geschichte rückt, wenn Menschen persönlich erzählen. Geforscht wird in Gesprächen, in Büchern, in der eigenen Erfahrung. So entsteht eine Reise durch das kollektive Gedächtnis – rückwärts von heute bis 1945. Jede Folge widmet sich einem zentralen Thema: Identität, Rechtsextremismus, Besitz, Widerstand, Heimat, Werte, Einheit. Erzählt wird in einer Mischung aus Reportage, Gesprächen, Sounddesign, wissenschaftlicher und literarischer Reflexion. Eine Sendung über Erinnerung, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und die Hoffnung, einander besser zu verstehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Am 4. Oktober sendet die Lange Nacht die ersten drei Episoden, am 01. November die Folgen vier bis sechs. Zeitgleich erscheinen sie als Podcast.
Mitwirkende:
Nagmeh Alaei
Manuela Alphons
Wolf Aniol
Jonas Baeck
Marc Oliver Böge
Martin Bross
Lea Fleck
Angelika Fornell
Karolina Horster
Nils Kretschmer
Jochen Langner
Juliane Pempelfort
Tanja Schleiff
David Vormweg
Svenja Wasser
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