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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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1001 Nacht (2. Staffel)

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 10. Sep 2026 08:50 Teil 90/0, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Roxana Samadi
Judith Lorenz
Komponist(en): Philipp Johann Thimm
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Ton: Susanne Beyer
Übersetzung: Claudia Ott
Inhaltsangabe: Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang
Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet
Nacht 069: Versteckt in einer Kiste
Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha
Nacht 071: Verflucht gute Manieren
Nacht 072: Flucht vor einem Friseu
Nacht 073: Das Gedicht der Alten
Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin
Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date
Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs
Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl
Nacht 078: Horoskop aus Tradition
Nacht 079: Eine Notlüge
Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten
Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen
Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad
Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder
Nacht 084: Ein böser Zauber
Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei
Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren
Nacht 087: Böse Fantastereien
Nacht 088: Grausame Spiele
Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen
Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht
Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal
Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus
Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China
Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche
Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr
Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer
Nacht 097: Der entführte Königssohn
Nacht 098: Wesen aus dem Wasser
Nacht 099: Meereskönigin gesucht
Nacht 100: Schockverliebt
Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg
Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück
Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel
Nacht 104: Endlich wieder Mensch
Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.
Mitwirkende:
Roxana Samadi
Jasmin Shakeri
Susana AbdulMajid
Musik .
Daf und Tombak Roshanak Rafani
Oud Bendir Arbaain
Oud Nabil Arbaain
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Apparat Herz - Sondersendung zu Passierscheinfragen

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 10. Sep 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helgard Haug
Daniel Wetzel
Auch unter dem Titel: Wundersame Welt der Übertragung (1. Teil)
Sondersendung zu Passierscheinfragen (Untertitel)
Produktion: DLR 2001, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Helgard Haug
Daniel Wetzel
Ton: Martin Eichberg
Inhaltsangabe: Nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 war es «friedlichen Bürgern von West-Berlin» zunächst noch erlaubt, unter Vorlage des West-Berliner Personalausweises an 13 Übergängen nach Ost Berlin ein- und wieder auszureisen. Diese Offenheit währte neun Tage. Am 22. August verordnete DDR-Innenminister Maron, auch Westberliner brauchten, wie Westdeutsche, eine Aufenthaltsgenehmigung. Begründung: Die bisherige Regelung sei zum «Menschenhandel» mißbraucht worden. Am 5. Dezember 1963 traf ein an den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt adressiertes und vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten der DDR, Alexander Abusch, unterzeichnetes Schreiben in der Senatskanzlei ein. Es bot eine befristete Passierschein-Regelung über Weihnachten und Neujahr an. Das Angebot der DDR, für einen abgesteckten Zeitrahmen Westberlinern den Besuch ihrer Verwandten in Ostberlin zu gestatten, zog komplizierte Verhandlungen nach sich. Acht Tage lang rangelten Ostberliner Regierung, Westberliner Senat und Bonn um eine Form, die alle Empfindlichkeiten der Beteiligten berücksichtigte. Als rettendes Instrument zur provisorischen Überbrückung grundlegender Gegensätzlichkeiten fand sich schließlich die diplomatische Klausel «to agree to disagree». Sie ermöglichte beiden Seiten, den nicht verhandelbaren Kontext grundsätzlicher Divergenz in entscheidenden Fragen (z.B. der Anerkennung der DDR) für dieses Projekt auszuklammern. Mit dem Passierscheinabkommen vom 1963-12-17 hatte die von Brandt und Bahr vertretene Politik des «Wandels durch Annäherung» erste Gestalt angenommen. In der Tagespresse heftig umstritten, galt dieser zaghafte erste Versuch der beiden Städte Berlin, ihre Spaltung zu mildern, zunächst ausschließlich dem Umstand der Familien-Trennung. Die Äußerung Wendts zu Beginn der offiziellen Verhandlungen, die Westberliner seien «doch so verhetzt, daß höchstens zehntausend kommen» würden, weshalb drei Passierscheinstellen genügen müßten, war symptomatisch für die beiderseitige Überraschung über den Ansturm der Westberliner auf die Passierscheinstellen.
Ähnlich wie den Planern des Abwicklungsverfahrens erging es der improvisierten Redaktion des «RIAS-Sonderprogramms zu Passierscheinfragen». Aus den beiden ursprünglich geplanten Stunden Ratgeber-Programm auf UKW wurden bereits am ersten Tag 13 Stunden. Selten gerieten Sendung und Empfang in ein derart intensives Austauschsverhältnis, und heutige Visionäre interaktiver Medien können nur davon träumen, was damals ablief. Peter Herz, einer der drei Moderatoren von damals, resümiert zurückblickend: «Das war der große Querschnitt. Da waren alle betroffenen Berliner am Radio-Apparat. Und was die so an Sorgen vortrugen, das gab uns einen guten Eindruck davon, wie das Leben in der Stadt aussah.»
Aus den Sendemitschnitten von 1963/64 erarbeiteten Helgard Haug und Daniel Wetzel ein präzises Stimmungsbild der historischen Situation - und damit eine Form, die das geschichtliche Quellenstudium und die Oral History in sich vereinigt.
Zunächst entstand im Dezember 2001 die Theaterinszenierung «Apparat Berlin» für den Prater der Volksbühne Berlin. Daraufhin die Radiofassung.
Links: Externer Link CD oder Download, sowie weitere Informationen in Paul Plampers Hoerspielpark
Externer Link CD oder Download, sowie weitere Informationen in Paul Plampers Hoerspielpark
Externer Link Homepage Helgard Haug
Externer Link Homepage Daniel Wetzel
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openear

Sendetermine: DLR - Freitag, 11. Sep 2026 00:05
Autor(en): Gerd Michalek
Produktion: EIG 2026, 6 Min. (Stereo) - Feature
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mutnegie

Sendetermine: DLR - Freitag, 11. Sep 2026 00:05
Autor(en): Carolin Krahl
Produktion: EIG 2026, 16 Min. (Stereo) - Feature
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Typical Records

Sendetermine: DLR - Freitag, 11. Sep 2026 00:05
Autor(en): Frank Merfort
Produktion: EIG 2026, 15 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
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