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Wir sind Utopia – die Restaurierung der Stiftsbibliothek Melk |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 29. Sep 2026 16:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Kerstin Schütze |
| Produktion: | ORF 2026, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature |
| Ton: David LippTon: Fridolin Stolz | |
| Inhaltsangabe: | Ora et labora et lege. Bete und arbeite und lies. Diese Kurzform der Mönchsregel des Heiligen Benedikt dient seit Jahrhunderten der Orientierung, ist Inspiration für das geistliche Leben im nahe bei Wien gelegenen Stift Melk. Derzeit ist dort eine Baustelle. Die Restaurierung der barocken Bibliothek ist eine Mammutaufgabe bei der ca. 130.000 Bände - darunter 1.800 Handschriften umgelagert und unter fachkundlicher Leitung gereinigt und zum Teil schadenskartiert werden. Die 'Tonspuren' begleiten den vom Stift beauftragten Baumeister in die Katakomben des Prunkbaus, öffnen knarzende Geheimtüren und entdecken im historischen Bestand so manch literarische Utopie. Um zu schauen, ob diese brauchbar für unsere Gegenwart sind, werden deren Inhalte ebenso zu Gehör gebracht, wie die komplexen Entscheidungen hinter den Kulissen dieser außergewöhnlichen Instandsetzung. |
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Klimaalbtraum |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 29. Sep 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Katharina Nickoleit |
| Auch unter dem Titel: | Wie die Massai die CO₂-Bilanz von VW verbessern sollen (Untertitel) |
| Produktion: | DLF/NDR 2026, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Claudia Kattanek |
| Inhaltsangabe: | Volkswagen setzt in Tansania auf CO₂-Projekte, um seine Klimabilanz zu verbessern. Dafür soll die traditionelle Weidewirtschaft der Massai verändert werden. Eine Recherche zur wissenschaftlichen Grundlage der Klimaversprechen – und die Folgen für die Massai, deren Lebensweise auf dem Spiel steht. Der CO2-Fußabdruck von Volkswagen ist gewaltig. Nicht nur die Produktion, sondern auch die Autos selber belasten das Klima. Kohlenstoffprojekte in Ostafrika sollen die Klimabilanz des Konzerns verbessern. Die Idee: Massai sollen ihre Rinder nach festen Rotationsplänen durch die Savanne treiben. So soll mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert werden, versprechen die Projektbetreiber. Doch das Vorhaben ist wissenschaftlich und gesellschaftlich umstritten. In Tansania geraten die Massai zunehmend unter Druck: Das Projekt greift in ihre seit Jahrhunderten praktizierte Weidewirtschaft ein und bedroht ihre Existenzgrundlage. Die Vereinten Nationen haben 2026 zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und Hirtenvölker ausgerufen, um auf die Bedeutung pastoraler Lebensweisen für Biodiversität, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landnutzung aufmerksam zu machen. Zwischen Tansania und Wolfsburg untersucht die Autorin wie belastbar die Klimaversprechen von VW sind – und wer den Preis für die CO₂-Kompensation zahlt. |
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Babyn Jar - 1941 |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 29. Sep 2026 20:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Fabian von Freier Andreas von Westphalen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLF/NDR 2023, 116 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Fabian von Freier Andreas von Westphalen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Thomas WiddigTon und Technik: Wolfgang RixiusTon und Technik: Oliver DannertDramaturgie: Sabine Küchler | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Jelena Mory | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Dokumentarhörspiel über das Massaker von Babyn Jar - Teil 1: 1941 In Deutschland ist der Massenmord von Babyn Jar noch immer weitgehend unbekannt. Dabei handelt es sich bei diesem Massaker um eines der größten Verbrechen des Zweiten Weltkriegs, verantwortlich war die Wehrmacht. Babyn Jar, Kiew. In dieser Schlucht wurden am 29. und 30. September 1941 mehr als 33.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder ermordet. Der sogenannte Holocaust durch Kugeln. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiografischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte und das unbeschreibliche menschliche Leid rund um das Massaker von Babyn Jar nach. Alle Opfergruppen, aber auch die Täter sind zu hören. So treten die verschiedenen Perspektiven miteinander in einen kontrastreichen Dialog. Eine Ahnung des Unsagbaren, des Unbeschreiblichen – der Geschichte Babyn Jars – entsteht. Teil 2: 1941 - 1943 Geschichte: Nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung Kiews im September 1941 werden unter deutscher Besatzung weitere Massenerschießungen in der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt. Babyn Jar: Nach dem Massaker an mehr als 33.000 jüdischen Frauen, Männern und Kindern werden in dieser Schlucht in Kiew während der zweijährigen deutschen Besatzung noch weitere Zehntausende Menschen umgebracht: Juden, sowjetische Kriegsgefangene, Kommunisten, ukrainische Nationalisten, Sinti und Roma, Patienten einer psychiatrischen Klinik und Bewohner der Stadt Kiew, die gegen Vorschriften verstoßen haben sollen. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiografischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte, das unbeschreibliche menschliche Leid rund um Babyn Jar nach. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ich habe Angst vor Alzheimer – und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 29. Sep 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Jessica Braun |
| Produktion: | DLF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Jessica Braun |
| Inhaltsangabe: | Jessica wird immer vergesslicher. Ihre Großeltern hatten Alzheimer. Droht ihr das gleiche Schicksal? Episode 1: Vergesslichkeit, Brain Fog und Gedächtnissprechstunde Alle 67 Sekunden entwickelt ein Mensch Alzheimer. Jessica hat in der eigenen Familie miterlebt, was das mit Menschen macht. Jessicas Großeltern verbrachten ihre letzten Jahre dement im Heim. Nun stellt die Journalistin bei sich selbst Gedächtnisprobleme fest: Unterhaltungen werden zu Lückentexten, sie braucht länger für alltägliche Aufgaben, kann sich schwer konzentrieren. Ihr Umfeld sagt: Das ist normal. Du hast zu viel Stress. Das geht allen so. In der Gedächtnissprechstunde sucht Jessica nach Antworten. Nach Gentest, Blutuntersuchung und neuropsychologischer Einschätzung ruft sie der betreuende Arzt an: Sie möge doch zur Besprechung ihren Partner mitbringen. Ein schlechtes Omen? Episode 2: Gentest, ApoE4 und Zukunftsplanung Jessica hat tatsächlich ein Risikogen. Nicht schön. Aber auch kein Urteil – zumindest sagt das der Arzt. Denn wie jemand lebt, hat großen Einfluss darauf, ob und wann Alzheimer ausbricht. Jessica macht eine Bestandsaufnahme: Was läuft schon gut, was muss sich ändern? Und vor allem: Wie lebt man mit dem Wissen um ein erhöhtes Risiko, ohne sich das unbeschwerte Hier und Jetzt zu ruinieren? Zwischen Aktionismus und Akzeptanz sucht Jessica nach Antworten – gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Freund:innen. |
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