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1001 Nacht (2. Staffel) |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 6. Okt 2026 08:50 Teil 111/121, (angekündigte Länge: 10:00)
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| Autor(en): | N. N. | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorentz | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Roxana Samadi Judith Lorenz | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Philipp Johann Thimm | ||||||||||||||
| Besetzung: Kathi BonjourTon: Andreas StoffelsTon: Alexander BrenneckeTon: Susanne Beyer | |||||||||||||||
| Übersetzung: | Claudia Ott | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet Nacht 069: Versteckt in einer Kiste Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha Nacht 071: Verflucht gute Manieren Nacht 072: Flucht vor einem Friseu Nacht 073: Das Gedicht der Alten Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl Nacht 078: Horoskop aus Tradition Nacht 079: Eine Notlüge Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder Nacht 084: Ein böser Zauber Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren Nacht 087: Böse Fantastereien Nacht 088: Grausame Spiele Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer Nacht 097: Der entführte Königssohn Nacht 098: Wesen aus dem Wasser Nacht 099: Meereskönigin gesucht Nacht 100: Schockverliebt Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel Nacht 104: Endlich wieder Mensch Nacht 105: Im tosenden Meer Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden Nacht 109: Badr im Liebestaumel Nacht 110: Seltsame Vögel Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen Nacht 114: Das große Happy End Nacht 115: Eine verstörte Ente Nacht 116: Ein nervöser Esel Nacht 117: Ein fliehendes Pferd Nacht 118: Ein panisches Kamel Nacht 119: Ein unerkannter Mensch Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn Nacht 121: Eine freundliche Antilope Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Ich bin eine Minimalistin. Ich will die Wörter loswerden, die nichts bedeuten - Ein Porträt der Schriftstellerin Lore Segal |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 6. Okt 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Julia Polczer | ||||||||
| Produktion: | ORF 2025, 39 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Technik: Anna Kuncio | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Lore Segal, die Minimalistin. Lore ist zehn Jahre alt, als sie 1938 mit dem Kindertransport aus ihrer Geburtsstadt Wien flüchtet. Sie wächst bei Gastfamilien in Großbritannien auf und beginnt zu schreiben. Zunächst noch auf Deutsch in ein kleines, lila Notizbüchlein. Diese Aufzeichnungen bilden die Grundlage für ihren ersten Roman Other People's Houses, der im Jahr 2000 in deutscher Sprache erscheint. Nach einem kurzen Exil-Aufenthalt in der Dominikanischen Republik lebt Lore Segal seit den '50er Jahren in New York City. In Other People's Houses (dt. Wo andere Leute wohnen) erzählt die jüdische Literatin über das Heranwachsen im Exil, über eine Kindheit ohne Eltern und über die Suche nach der eigenen Identität in einer Welt, in der nichts mehr vertraut ist. Ihre Texte werden in der Zeitschrift The New Yorker und in der New York Times veröffentlicht. Für die Verleihung des Theodor Kramer Preises für Schreiben im Widerstand und im Exil besucht sie 2018 Wien das letzte Mal. Bis ins hohe Alter zählt Lore Segal das Schreiben zu ihrer täglichen Routine. Nach einer Tasse Kaffee schreibt sie jeden Tag von 8 bis 13 Uhr - 'not necesseraly that anything useful happens' - wie sie schmunzelnd meint. Ihr letzter Erzählband 'Ladies Lunch' erscheint 2023, als die Schriftstellerin 95 Jahre alt ist. Lore Segal verstarb am 7. Oktober 2024 in Manhattan. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Schon lange kein Frühling |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 6. Okt 2026 19:15 (Ursendung gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Alexandra Bidian | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Unser Vater, das Haus in Rumänien und wir (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | NDR 2026, 59 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||
| Regie: | Giuseppe Maio | ||||||||||
| Ton und Technik: Markus FreundTon und Technik: Kay PoppeTon und Technik: Kerstin Thüring | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ihr Vater ist 2013 mit 83 Jahren gestorben. Da war Maria 24, Alexandra 21 Jahre alt. Sein Testament endete mit den Worten, dass seine Töchter in seinem Willen weiterleben sollen. Was heißt das? Wie sollen sie leben? Hütete der Vater ein Geheimnis? Er war nie ganz in Deutschland angekommen, sein Herz für immer in Rumänien geblieben, in dem Land, das er auf der Flucht vor dem kommunistischen Regime Ceausescus verlassen hatte. Maria, die sonst in Berlin Romane schreibt, und Alexandra, die Filme in Hamburg macht, renovieren das Haus in Sibiel, einem Dorf in den rumänischen Karpaten, das für ihren Vater das Paradies war. Sie schleifen Dielen, schmieden Türgriffe, arbeiten Fensterrahmen auf, dichten das Dach ab. Sie sprechen zum ersten Mal über den Umgang mit ihrer Trauer. Auf der Suche nach ihrer Familie zwischen Rumänien und Deutschland, kommunistischem Regime und Demokratie, Freiheit und Exil, Republik und Revolution, Sehnsucht und Schweigen. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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Stille Morde |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 6. Okt 2026 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Martina Keller | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||
| Technische Realisation: Steffen JahnTechnische Realisation: Noah von KügelgenRegieassistenz: Sören Pöschel | |||||||
| Inhaltsangabe: | Rund 1000 Morde jährlich bleiben in Deutschland unerkannt. Die Leichenschau könnte helfen sie aufzudecken. Doch viele Mediziner*innen haben zuletzt im Studium eine Leiche gesehen. Hausärzt*innen wollen Angehörigen Ermittlungen ersparen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind überlastet, die Obduktionsquote in Deutschland niedrig. Eine zweite Leichenschau im Krematorium wird mitunter gut bezahlt, aber schlecht gemacht. Besonders heikel sind Tötungen in Kliniken und Heimen. Bei den 87 nachgewiesenen Morden des Krankenpflegers Niels Högel hatten die Ärzte 87mal einen natürlichen Tod bescheinigt. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 6. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Andreas Ammer | ||
| Auch unter dem Titel: | Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge (Untertitel) | ||
| Produktion: | BR 2007, 54 Min. (Stereo) - | ||
| Regie: | Andreas Ammer | ||
| Komponist(en): | Console | ||
| Inhaltsangabe: | Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt. Lebensläufe hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und Fernsehgestalter Anfang der 60er Jahre erstmals als Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien "teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte." Als am Ende des Jahrtausends dann Kluge sein 'summum opus', die vieltausendseitige Chronik der Gefühle vorlegte, trug deren zweite Hälfte immer noch den gleichen lakonischen Titel: Lebensläufe. Die Geschichten ergaben die traurige Geschichte des 20. Jahrhunderts (beginnend mit dem Urknall). Viel mehr jedoch hat Alexander Kluge in seinem Leben erzählen lassen: In seinen TV-Magazinen ist er der geduldige Zuhörer, ein elektronischer Sokrates, der jeden seiner Gäste bis an die Grenze des Erträglichen davon erzählen lässt, was ihr Leben und die gesamte Welt im Innersten zusammenhält. Erzählen / lassen. Für Eigentum am Lebenslauf hat Andreas Ammer diese beiden Facetten des Alexander Kluge dialektisch zusammengefügt und daraus ein Hörspiel produziert. Anlässlich des 75. Geburtstags von Alexander Kluge hat er diesen in seinem Münchner 'Küchenstudio' besucht und ihn erzählen lassen. Zusammen mit Kluge hat er aus dessen erzählerischem Gesamtwerk - vor allem aber aus den wenigen autobiographischen Skizzen, die erstmals in dem neuen Band Tür an Tür mit einem anderen Leben erschienen sind - ein Stück unmittelbares Radio gemacht. Halb Erzählung, halb große Oper, immer Lebenslauf und also 'eine traurige Geschichte', die - wenn nicht vor 630 Millionen Jahren - dann vielleicht an dem Tag beginnt, als Walter Benjamin 1056 Meter entfernt von dem Haus übernachtete, in dem Alexander Kluge zwei Monate später, am 1932-02-14, geboren werden sollte. "Was wir einen 'Lebenslauf' oder 'Wirklichkeit' nennen, sind Kokons der Wahrnehmung, die uns schützen. Ob sie etwas Reales sind, dürfen wir bezweifeln. So leben wir, in Lebensläufen und auf Kontinenten verteilt, kontinuierlich und erfahren in verschiedenen Wirklichkeiten." (Alexander Kluge) | ||
| Mitwirkende: |
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Die Welt macht mir Angst – und jetzt?! |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 6. Okt 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Nora Lessing | ||
| Produktion: | DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Nora Lessing | ||
| Ton und Technik: Oliver DannertTon und Technik: Malte WiegertTon und Technik: Wolfgang RixiusTon und Technik: Can-Luca Top | |||
| Inhaltsangabe: | Die Politik wird immer rauer, der Ton vor Noras Haustür auch. Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung, also rüstet sie auf. Episode 1: Krisenmodus, Kampfsport und Krawall Ja, sind denn alle durchgedreht?! Ob Nora aus dem Haus geht oder ihren Laptop anwirft – überall schlagen ihr Gewalt und Aggression entgegen. Handgreiflichkeiten vor der Kirche, Pöbeleien in der Straßenbahn und die allgemeine Weltlage macht es auch nicht besser. All das gibt ihr das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einer verrohten Gesellschaft. Doch damit ist jetzt Schluss! Nora will handlungs- und verteidigungsfähig werden. Also versucht sie, ihre Aggression gezielt zu steigern: Sie richtet ihre Hündin ab, geht zum Beleidigungstraining, probiert es mit Kampfsport und Personal Coaching. Aber ist das die Lösung? Selbst zu dem zu werden, was man fürchtet und ablehnt. Episode 2: Resilienz, Meditation und Nächstenliebe Nachdem Nora feststellen musste, dass physisches Aufrüsten kein Heilmittel gegen ihre Angst ist, versucht sie es nun auf die sanftere Tour. Ein Resilienztraining soll ihr zu innerer Stärke verhelfen. Mit Meditation und einem Dankbarkeitstagebuch will sie ihren Blick auf das Gute lenken und Neurofeedback soll zu mehr Gelassenheit führen. Dieser Weg sagt ihr wesentlich mehr zu – aber ist das nicht auch verdammt privilegiert? Einfach die Augen zu verschließen vor dem Elend und sich den angenehmen Dingen im Leben zuzuwenden. Denn was nützt innere Balance schon gegen Rechtsruck, Klimakrise und Kriegsgefahr? Nora ahnt: Zwischen physischer Abwehr und innerer Abkehr muss es noch einen dritten Weg geben. | ||
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