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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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1001 Nacht (2. Staffel)

Sendetermine: DLR - Dienstag, 6. Okt 2026 08:50 Teil 111/121, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: DLF 2026, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Roxana Samadi
Judith Lorenz
Komponist(en): Philipp Johann Thimm
Besetzung: Kathi Bonjour
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Ton: Susanne Beyer
Übersetzung: Claudia Ott
Inhaltsangabe: Nacht 067: Ein Gast mit Waschzwang
Nacht 068: Verliebt, verwirrt, verzweifelt, verschuldet
Nacht 069: Versteckt in einer Kiste
Nacht 070: Die verhängnisvolle Sirbadscha
Nacht 071: Verflucht gute Manieren
Nacht 072: Flucht vor einem Friseu
Nacht 073: Das Gedicht der Alten
Nacht 074: Eine hartnäckige Kupplerin
Nacht 075: Ein Haarschnitt vor dem Date
Nacht 076: Die Prophezeiungen des Friseurs
Nacht 077: Ein Friseur mit Ehrgefühl
Nacht 078: Horoskop aus Tradition
Nacht 079: Eine Notlüge
Nacht 080: Von einem Schlamassel in den nächsten
Nacht 081: Gut gemeint, schlecht gelaufen
Nacht 082: Verfolgungsjagd durch Bagdad
Nacht 083: Herr Schweigsam und seine sechs Brüder
Nacht 084: Ein böser Zauber
Nacht 085: Aller schlechten Dinge sind drei
Nacht 086: Der Bruder mit den abgeschnittenen Ohren
Nacht 087: Böse Fantastereien
Nacht 088: Grausame Spiele
Nacht 089: Rachefeldzug mit Folgen
Nacht 090: Der Mann mit dem freundlichen Gesicht
Nacht 091: Fata Morgana im Kuppelsaal
Nacht 092: Zwanzig Jahre Saus und Braus
Nacht 093: Zurück beim Kaiser von China
Nacht 094: Drei Mörder und keine Leiche
Nacht 095: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr
Nacht 096: Dschullanar aus dem Meer
Nacht 097: Der entführte Königssohn
Nacht 098: Wesen aus dem Wasser
Nacht 099: Meereskönigin gesucht
Nacht 100: Schockverliebt
Nacht 101: Ein fürchterlicher Krieg
Nacht 102: Zweifelhaftes Inselglück
Nacht 103: Verzaubert in einen weißen Vogel
Nacht 104: Endlich wieder Mensch
Nacht 105: Im tosenden Meer
Nacht 106: Von einem Zauber in den nächsten
Nacht 107: Herrscherin über die Zauberstadt
Nacht 108: Ein Palast wie aus dem Garten Eden
Nacht 109: Badr im Liebestaumel
Nacht 110: Seltsame Vögel
Nacht 111: Zweierlei Gerstenbrei
Nacht 112: Verwandlung in eine Maultierstute
Nacht 113: Königinnen und Zauberinnen
Nacht 114: Das große Happy End
Nacht 115: Eine verstörte Ente
Nacht 116: Ein nervöser Esel
Nacht 117: Ein fliehendes Pferd
Nacht 118: Ein panisches Kamel
Nacht 119: Ein unerkannter Mensch
Nacht 120: Ein niederträchtiger Adamssohn
Nacht 121: Eine freundliche Antilope
Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.
Mitwirkende:
Roxana Samadi
Jasmin Shakeri
Susana AbdulMajid
Musik .
Daf und Tombak Roshanak Rafani
Oud Bendir Arbaain
Oud Nabil Arbaain
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Ich bin eine Minimalistin. Ich will die Wörter loswerden, die nichts bedeuten - Ein Porträt der Schriftstellerin Lore Segal

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 6. Okt 2026 16:05, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Julia Polczer
Produktion: ORF 2025, 39 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: Lore Segal, die Minimalistin.
Lore ist zehn Jahre alt, als sie 1938 mit dem Kindertransport aus ihrer Geburtsstadt Wien flüchtet. Sie wächst bei Gastfamilien in Großbritannien auf und beginnt zu schreiben. Zunächst noch auf Deutsch in ein kleines, lila Notizbüchlein. Diese Aufzeichnungen bilden die Grundlage für ihren ersten Roman Other People's Houses, der im Jahr 2000 in deutscher Sprache erscheint. Nach einem kurzen Exil-Aufenthalt in der Dominikanischen Republik lebt Lore Segal seit den '50er Jahren in New York City.
In Other People's Houses (dt. Wo andere Leute wohnen) erzählt die jüdische Literatin über das Heranwachsen im Exil, über eine Kindheit ohne Eltern und über die Suche nach der eigenen Identität in einer Welt, in der nichts mehr vertraut ist. Ihre Texte werden in der Zeitschrift The New Yorker und in der New York Times veröffentlicht. Für die Verleihung des Theodor Kramer Preises für Schreiben im Widerstand und im Exil besucht sie 2018 Wien das letzte Mal.
Bis ins hohe Alter zählt Lore Segal das Schreiben zu ihrer täglichen Routine. Nach einer Tasse Kaffee schreibt sie jeden Tag von 8 bis 13 Uhr - 'not necesseraly that anything useful happens' - wie sie schmunzelnd meint.
Ihr letzter Erzählband 'Ladies Lunch' erscheint 2023, als die Schriftstellerin 95 Jahre alt ist. Lore Segal verstarb am 7. Oktober 2024 in Manhattan.
Mitwirkende:
Silvia Meisterle
Sona Macdonald
Katharina Stemberger
Esther Holloschi
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Schon lange kein Frühling

Sendetermine: DLF - Dienstag, 6. Okt 2026 19:15 (Ursendung gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Alexandra Bidian
Auch unter dem Titel: Unser Vater, das Haus in Rumänien und wir (Untertitel)
Produktion: NDR 2026, 59 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton und Technik: Markus Freund
Ton und Technik: Kay Poppe
Ton und Technik: Kerstin Thüring
Inhaltsangabe: Ihr Vater ist 2013 mit 83 Jahren gestorben. Da war Maria 24, Alexandra 21 Jahre alt. Sein Testament endete mit den Worten, dass seine Töchter in seinem Willen weiterleben sollen. Was heißt das? Wie sollen sie leben? Hütete der Vater ein Geheimnis?
Er war nie ganz in Deutschland angekommen, sein Herz für immer in Rumänien geblieben, in dem Land, das er auf der Flucht vor dem kommunistischen Regime Ceausescus verlassen hatte. Maria, die sonst in Berlin Romane schreibt, und Alexandra, die Filme in Hamburg macht, renovieren das Haus in Sibiel, einem Dorf in den rumänischen Karpaten, das für ihren Vater das Paradies war. Sie schleifen Dielen, schmieden Türgriffe, arbeiten Fensterrahmen auf, dichten das Dach ab. Sie sprechen zum ersten Mal über den Umgang mit ihrer Trauer. Auf der Suche nach ihrer Familie zwischen Rumänien und Deutschland, kommunistischem Regime und Demokratie, Freiheit und Exil, Republik und Revolution, Sehnsucht und Schweigen.
Mitwirkende:
Alexandra Bidian
Oda Thormeyer
Julia Nachtmann
Andreas Sascha
Tilo Werner
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Stille Morde

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 6. Okt 2026 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martina Keller
Auch unter dem Titel: Warum Tötungsdelikte unentdeckt bleiben (Untertitel)
Produktion: WDR 2026, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Eva Solloch
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Noah von Kügelgen
Regieassistenz: Sören Pöschel
Inhaltsangabe: Rund 1000 Morde jährlich bleiben in Deutschland unerkannt. Die Leichenschau könnte helfen sie aufzudecken. Doch viele Mediziner*innen haben zuletzt im Studium eine Leiche gesehen. Hausärzt*innen wollen Angehörigen Ermittlungen ersparen. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind überlastet, die Obduktionsquote in Deutschland niedrig. Eine zweite Leichenschau im Krematorium wird mitunter gut bezahlt, aber schlecht gemacht. Besonders heikel sind Tötungen in Kliniken und Heimen. Bei den 87 nachgewiesenen Morden des Krankenpflegers Niels Högel hatten die Ärzte 87mal einen natürlichen Tod bescheinigt.
Mitwirkende:
Julia Augustin
Alina Heipe
Daniel Berger
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Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge

Sendetermine: DLF - Dienstag, 6. Okt 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Ammer
Auch unter dem Titel: Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge (Untertitel)
Produktion: BR 2007, 54 Min. (Stereo) -
Regie: Andreas Ammer
Komponist(en): Console
Inhaltsangabe: Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt. Lebensläufe hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und Fernsehgestalter Anfang der 60er Jahre erstmals als Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien "teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte." Als am Ende des Jahrtausends dann Kluge sein 'summum opus', die vieltausendseitige Chronik der Gefühle vorlegte, trug deren zweite Hälfte immer noch den gleichen lakonischen Titel: Lebensläufe. Die Geschichten ergaben die traurige Geschichte des 20. Jahrhunderts (beginnend mit dem Urknall).
Viel mehr jedoch hat Alexander Kluge in seinem Leben erzählen lassen: In seinen TV-Magazinen ist er der geduldige Zuhörer, ein elektronischer Sokrates, der jeden seiner Gäste bis an die Grenze des Erträglichen davon erzählen lässt, was ihr Leben und die gesamte Welt im Innersten zusammenhält.
Erzählen / lassen. Für Eigentum am Lebenslauf hat Andreas Ammer diese beiden Facetten des Alexander Kluge dialektisch zusammengefügt und daraus ein Hörspiel produziert. Anlässlich des 75. Geburtstags von Alexander Kluge hat er diesen in seinem Münchner 'Küchenstudio' besucht und ihn erzählen lassen. Zusammen mit Kluge hat er aus dessen erzählerischem Gesamtwerk - vor allem aber aus den wenigen autobiographischen Skizzen, die erstmals in dem neuen Band Tür an Tür mit einem anderen Leben erschienen sind - ein Stück unmittelbares Radio gemacht. Halb Erzählung, halb große Oper, immer Lebenslauf und also 'eine traurige Geschichte', die - wenn nicht vor 630 Millionen Jahren - dann vielleicht an dem Tag beginnt, als Walter Benjamin 1056 Meter entfernt von dem Haus übernachtete, in dem Alexander Kluge zwei Monate später, am 1932-02-14, geboren werden sollte.
"Was wir einen 'Lebenslauf' oder 'Wirklichkeit' nennen, sind Kokons der Wahrnehmung, die uns schützen. Ob sie etwas Reales sind, dürfen wir bezweifeln. So leben wir, in Lebensläufen und auf Kontinenten verteilt, kontinuierlich und erfahren in verschiedenen Wirklichkeiten." (Alexander Kluge)
Mitwirkende:
Alexander Kluge
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Die Welt macht mir Angst – und jetzt?!

Sendetermine: DLR - Dienstag, 6. Okt 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nora Lessing
Produktion: DLF 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nora Lessing
Ton und Technik: Oliver Dannert
Ton und Technik: Malte Wiegert
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Can-Luca Top
Inhaltsangabe: Die Politik wird immer rauer, der Ton vor Noras Haustür auch. Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung, also rüstet sie auf.
Episode 1: Krisenmodus, Kampfsport und Krawall Ja, sind denn alle durchgedreht?! Ob Nora aus dem Haus geht oder ihren Laptop anwirft – überall schlagen ihr Gewalt und Aggression entgegen. Handgreiflichkeiten vor der Kirche, Pöbeleien in der Straßenbahn und die allgemeine Weltlage macht es auch nicht besser. All das gibt ihr das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einer verrohten Gesellschaft. Doch damit ist jetzt Schluss! Nora will handlungs- und verteidigungsfähig werden. Also versucht sie, ihre Aggression gezielt zu steigern: Sie richtet ihre Hündin ab, geht zum Beleidigungstraining, probiert es mit Kampfsport und Personal Coaching. Aber ist das die Lösung? Selbst zu dem zu werden, was man fürchtet und ablehnt.
Episode 2: Resilienz, Meditation und Nächstenliebe Nachdem Nora feststellen musste, dass physisches Aufrüsten kein Heilmittel gegen ihre Angst ist, versucht sie es nun auf die sanftere Tour. Ein Resilienztraining soll ihr zu innerer Stärke verhelfen. Mit Meditation und einem Dankbarkeitstagebuch will sie ihren Blick auf das Gute lenken und Neurofeedback soll zu mehr Gelassenheit führen. Dieser Weg sagt ihr wesentlich mehr zu – aber ist das nicht auch verdammt privilegiert? Einfach die Augen zu verschließen vor dem Elend und sich den angenehmen Dingen im Leben zuzuwenden. Denn was nützt innere Balance schon gegen Rechtsruck, Klimakrise und Kriegsgefahr? Nora ahnt: Zwischen physischer Abwehr und innerer Abkehr muss es noch einen dritten Weg geben.
Mitwirkende:
Nora Lessing
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